27. INTERNATIONALES
FESTIVAL FÜR
 TANZ  
THEATER
 PERFORMANCE

21.6. - 25.6.
ERLANGEN

* freier Eintritt

Programm


Mittwoch

  • 19:30
  • Eröffnung + Nwabisa Plaatjie: 23 Years, a month and 7 days
  • Experimentiertheater

Nwabisa Plaatjie

"23 Years, a Month and 7 Days" entstand in Kapstadt, Südafrika, im Jahr 2016. Es basiert auf den Erfahrungen der Autorin des Stückes und Direktorin der Show, Nwabisa Plaatjie. Das Stück setzt sich kritisch mit den Studentenprotesten von 2015 in Südafrika auseinander. Wie fühlt sich eine junge schwarze Frau mit bescheidener Erziehung inmitten der komplizierten und gewalttätigen Proteste? Wenn sie an ihnen teilnimmt, könnte sie entweder zu einer dringend benötigten Veränderung beitragen (Entkolonialisierung der Universitäten, Abschaffung der Studentengebühren, welche sich viele schwarze und farbige Menschen in Südafrika nicht leisten können) und damit vielen weiteren unterprivilegierten jungen Menschen eine Ausbildung und ein besseres Leben ermöglichen. Oder vielleicht würde sie verhaftet, verletzt, traumatisiert, aus der Universität geworfen werden – und damit die Hoffnungen ihrer Familie trügen.

  • 22:00
  • Opening Party: Prism Break: mit DJ Lauch und Chris Brow *
  • Logenhaus

Prism Break

Auch ARENA…der Jungen Künste bricht zu einer neuen Festivalzeit auf, die wir mit einer Eröffnungsparty feiern möchten. Los geht’s am 21. Juni um 22 Uhr im Kulturforum Logenhaus (Universitätsstraße 25, Erlangen). Lasst uns gemeinsam wagen, neue Perspektiven einzunehmen, unsere Wahrnehmung herauszufordern und um die Ecke zu schauen. Kleidung in schwarz und weiß ist hierbei ideal.

Donnerstag

  • 14:00
  • Bisu Ro: Von Irgendwo zum Grünen zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina
  • Öffentlicher Raum

Bisu Ro

Wir machen euch ein Angebot: Von Irgendwo geht es los. Augen auf. Spielen. Riskieren. Berühren. Beobachten. Suchen. Entdecken. Folgen. Einlassen. Überraschen. Entscheiden. Fordern. Augen zu. Im Grünen. Zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina.

Die Teilnehmenden werden selber zum „künstlerischen Ich“, sodass die Grenze zwischen Kunst und Realität verschwimmt, und die eigenen Handlungen, Erfahrungen und Verantwortung neu hinterfragt wird. Dabei entsteht eine Choreographie für einen performativen Spaziergang durch Erlangen, die eher Fragen aufwirft, als Antworten gibt.

  • 14:00
  • Projektseminar „Dramaturgie“: IFFI *
  • Vinty's

Projektseminar „Dramaturgie“

Ein Leuchtturm des Humanismus. Eine Exilsituation. Ein Widerspruch zwischen humanem Anspruch und Alltag = Iphigenie. Studierende des Projektseminars „Dramaturgie“ kommen ins Spiel mit diesem uralten Stoff, entwickeln eine fiktionale Textcollage und werfen 2017 einen Blick in „Iffis Schädelraum“. Zudem treten sie mit dieser Textcollage in Kontakt mit einer alltäglichen Erlanger Lebenssituation und untersuchen, wie Worte mitten durch unsere vermeintliche Realität hindurch gehen und was sie bewirken. Eine ungewöhnliche Interaktion, wo „der Zufall, dessen wir nicht Meister sind“ das Spiel beeinflussen wird.

  • 16:00
  • Projektseminar „Dramaturgie“: IFFI *
  • Königmann’s Kaffeerösterei

Projektseminar „Dramaturgie“

Ein Leuchtturm des Humanismus. Eine Exilsituation. Ein Widerspruch zwischen humanem Anspruch und Alltag = Iphigenie. Studierende des Projektseminars „Dramaturgie“ kommen ins Spiel mit diesem uralten Stoff, entwickeln eine fiktionale Textcollage und werfen 2017 einen Blick in „Iffis Schädelraum“. Zudem treten sie mit dieser Textcollage in Kontakt mit einer alltäglichen Erlanger Lebenssituation und untersuchen, wie Worte mitten durch unsere vermeintliche Realität hindurch gehen und was sie bewirken. Eine ungewöhnliche Interaktion, wo „der Zufall, dessen wir nicht Meister sind“ das Spiel beeinflussen wird.

  • 17:00
  • Bisu Ro: Von Irgendwo zum Grünen zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina
  • Öffentlicher Raum

Bisu Ro

Wir machen euch ein Angebot: Von Irgendwo geht es los. Augen auf. Spielen. Riskieren. Berühren. Beobachten. Suchen. Entdecken. Folgen. Einlassen. Überraschen. Entscheiden. Fordern. Augen zu. Im Grünen. Zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina.

Die Teilnehmenden werden selber zum „künstlerischen Ich“, sodass die Grenze zwischen Kunst und Realität verschwimmt, und die eigenen Handlungen, Erfahrungen und Verantwortung neu hinterfragt wird. Dabei entsteht eine Choreographie für einen performativen Spaziergang durch Erlangen, die eher Fragen aufwirft, als Antworten gibt.

  • 19:30
  • Nwabisa Plaatjie: 23 Years, a month and 7 days + Talk Art
  • Experimentiertheater

Nwabisa Plaatjie

"23 Years, a Month and 7 Days" entstand in Kapstadt, Südafrika, im Jahr 2016. Es basiert auf den Erfahrungen der Autorin des Stückes und Direktorin der Show, Nwabisa Plaatjie. Das Stück setzt sich kritisch mit den Studentenprotesten von 2015 in Südafrika auseinander. Wie fühlt sich eine junge schwarze Frau mit bescheidener Erziehung inmitten der komplizierten und gewalttätigen Proteste? Wenn sie an ihnen teilnimmt, könnte sie entweder zu einer dringend benötigten Veränderung beitragen (Entkolonialisierung der Universitäten, Abschaffung der Studentengebühren, welche sich viele schwarze und farbige Menschen in Südafrika nicht leisten können) und damit vielen weiteren unterprivilegierten jungen Menschen eine Ausbildung und ein besseres Leben ermöglichen. Oder vielleicht würde sie verhaftet, verletzt, traumatisiert, aus der Universität geworfen werden – und damit die Hoffnungen ihrer Familie trügen.

  • 20:30
  • Marlies Pahlenberg: Ufnaustraße *
  • Festivalkino

Marlies Pahlenberg

In ihren Foto- und Filmarbeiten hinterfragt die Künstlerin die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen und sucht die Menschen in besonderen, oft privaten Räumen auf, um sich für einen Moment in ihre Leben einzuschleusen und dort "mitzuspielen". Dabei ist die Künstlerin nicht nur auf der Suche nach einem tieferen Verstehen der benachbarten und gleichzeitig isoliert lebenden menschlichen Geschöpfe, sondern auch nach dem Unbekannten im Bekannten, dem Skurrilen im Normalen. Und so rückt sie das Nebensächliche in den Vordergrund und der Alltag wird zum Hauptdarsteller.

Für das Videoprojekt und soziale Experiment „Ufnaustraße" (22 min.) klingelte die Künstlerin in einer Berliner Straße an Haustüren und fragte, ob sie sich der Beschäftigung anschließen dürfe, der die Bewohner_innen gerade nachgingen. Das Experiment mündete in einen gemeinsamen Filmabend mit den Protagonisten, der auch Teil des Films wurde.

  • 21:00
  • Ernestyna Orlowska & Tanja Turpeinen: Wishing Well
  • Kunstmuseum

Ernestyna Orlowska & Tanja Turpeinen

Wishing Well ist eine Choreographie über die komischen Seiten der Melancholie und Justin Bieber's Philosophie: Folge deinen Träumen und lass dich von niemandem stoppen. Die dabei erschaffenen Charaktere erscheinen wie etwas zwischen einer Märchenfee und einer depressiven Schönheitschirurgin und lassen einen erfahren, wie die komische Seite der Melancholie aussehen könnte. Existiert das Konzept einer Melancholie, die zugleich komisch ist überhaupt? Sie erforschen Themen wie gesunde Ernährung, Freundschaft und die Möglichkeit eines realen Wunschbrunnens. Alle ihre Träume könnten von nun an in Erfüllung gehen, aber woher können sie wissen, was sie sich wünschen sollen?

Tanja und Ernestyna arbeiten mit einer fragmentierten Erzählweise. Sie verstehen Choreografie und Rhythmus als die tragenden Elemente der gesamten Aufführung und versuchen eine Balance zwischen Obskurität und Direktheit zu finden.

  • 21:30
  • Generation Z: Palmen
  • Festivalkino

Generation Z

PALMEN ist die erste Anti-Soap von Generation Z. In 8 Episoden à 40 Minuten. Sehr sehr frei nach Schillers DIE RÄUBER. Früher führten alle Wege noch nach Rom, jetzt führen sie nur noch ins Ich. Dass Selbstverwirklichung eine Lüge ist, dass sie uns zu Sklaven und Tyrannen macht, das weiß jedes Kind. Doch was sollen jetzt die Kinder tun? Wie kommen sie da wieder raus? Jeder kennt die Geschichte der beiden Brüder Moor, die so Unterschiedliches wollen, doch letztlich zu nichts anderem als zum Bösen fähig sind. Wir erzählen sie anders. In unserer Serie PALMEN bringen wir Filmmaterial mit einer radikalen Theaterästhetik zusammen. Film und Theater müssen sich verändern. Es sind nicht alle Schlachten geschlagen, nicht alle Rätsel gelöst, es gibt kein Ende der Geschichte.

Gezeigt werden die letzten beiden Episoden in Spielfilmlänge.

  • 22:00
  • Alva Morgenstern: Aurora Digitalis + Talk Art
  • Kreuz + Quer

Alva Morgenstern

Eine Frau im "Lichtkleid" verliert allmählich ihre menschliche Identität. Wir werden Zeugen einer beeindruckenden Metamorphose. Vor unseren Augen entstehen Wesen einer nie gesehenen Spezies, die an Insekten erinnern, sich entpuppen und ihre Flügel entfalten. Der Höhepunkt der Performance ist der ungewöhnliche Einsatz von Body Extensions.

Aurora Digitalis ist Teil von Alva Morgenstern’s Illuminated Kinespheres Performance Serie, welche an der Schnittelle von Tanzperformance und digitalen Bildern existiert. Dabei wird der Körper und dessen Kinesphere als Projektionsfläche verwendet und eine symbiotische Beziehung zwischen Körper, Bewegung und Videoprojektionen hergestellt. Dadurch entsteht ein hybrider Körper, der ständig neu geformt, abstrahiert oder fragmentiert wird.

Gezeigt werden die letzten beiden Episoden in Spielfilmlänge.

  • 23:00
  • Koproduktion mit Laurin und Tobias: Club n*ever alone
  • Gummi Wörner

ARENA Koproduktion mit Laurin und Tobias

Zeitgenössische Kritik an Individualismus, Ökonomisierung des Privaten und egozentrischer Selbstverwirklichung sehnt nicht selten romantischen Idealen von Beziehung und Begehren zurück, die in einer vermeintlich kollektiven Unverbindlichkeit nicht mehr verwirklichen zu sein scheinen. Doch können Romantik und tradierte Formen der Paarbeziehung als Gegenmodell zur neoliberalen Vereinzelung herhalten? Oder welche Möglichkeiten und Formen lassen sich aus einer nostalgiefreien Kritik an aktuellen Beziehungsökonomien entwerfen? Was wird im Nebel und flackernden Licht auf der Tanzfläche passieren, wenn niemand mehr alleine ist? Welche Tracks wollen wir hören, wenn alte Liebesnarrative staubig sind? Und wie wollen wir in Zukunft tanzen?

Mit diesen Fragen im Kopf haben sich die Gruppe aus Hildesheim und Erlanger Studierende an zwei Wochenenden zu kurzen Workshops zusammengefunden und laden Hand an Hand zu einer Party zwischen Tinder-Matches, Popsongs und Plüschhandschellen ein.

Die Produktion wird gefördert durch die IHK Kulturstiftung.

Freitag

  • 14:00
  • Bisu Ro: Von Irgendwo zum Grünen zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina
  • Öffentlicher Raum

Bisu Ro

Wir machen euch ein Angebot: Von Irgendwo geht es los. Augen auf. Spielen. Riskieren. Berühren. Beobachten. Suchen. Entdecken. Folgen. Einlassen. Überraschen. Entscheiden. Fordern. Augen zu. Im Grünen. Zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina.

Die Teilnehmenden werden selber zum „künstlerischen Ich“, sodass die Grenze zwischen Kunst und Realität verschwimmt, und die eigenen Handlungen, Erfahrungen und Verantwortung neu hinterfragt wird. Dabei entsteht eine Choreographie für einen performativen Spaziergang durch Erlangen, die eher Fragen aufwirft, als Antworten gibt.

  • 14:00
  • Projektseminar „Dramaturgie“: IFFI *
  • Vinty's

Projektseminar „Dramaturgie“

Ein Leuchtturm des Humanismus. Eine Exilsituation. Ein Widerspruch zwischen humanem Anspruch und Alltag = Iphigenie. Studierende des Projektseminars „Dramaturgie“ kommen ins Spiel mit diesem uralten Stoff, entwickeln eine fiktionale Textcollage und werfen 2017 einen Blick in „Iffis Schädelraum“. Zudem treten sie mit dieser Textcollage in Kontakt mit einer alltäglichen Erlanger Lebenssituation und untersuchen, wie Worte mitten durch unsere vermeintliche Realität hindurch gehen und was sie bewirken. Eine ungewöhnliche Interaktion, wo „der Zufall, dessen wir nicht Meister sind“ das Spiel beeinflussen wird.

  • 16:00
  • Projektseminar „Dramaturgie“: IFFI *
  • Königmann’s Kaffeerösterei

Projektseminar „Dramaturgie“

Ein Leuchtturm des Humanismus. Eine Exilsituation. Ein Widerspruch zwischen humanem Anspruch und Alltag = Iphigenie. Studierende des Projektseminars „Dramaturgie“ kommen ins Spiel mit diesem uralten Stoff, entwickeln eine fiktionale Textcollage und werfen 2017 einen Blick in „Iffis Schädelraum“. Zudem treten sie mit dieser Textcollage in Kontakt mit einer alltäglichen Erlanger Lebenssituation und untersuchen, wie Worte mitten durch unsere vermeintliche Realität hindurch gehen und was sie bewirken. Eine ungewöhnliche Interaktion, wo „der Zufall, dessen wir nicht Meister sind“ das Spiel beeinflussen wird.

  • 17:00
  • Bisu Ro: Von Irgendwo zum Grünen zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina
  • Öffentlicher Raum

Bisu Ro

Wir machen euch ein Angebot: Von Irgendwo geht es los. Augen auf. Spielen. Riskieren. Berühren. Beobachten. Suchen. Entdecken. Folgen. Einlassen. Überraschen. Entscheiden. Fordern. Augen zu. Im Grünen. Zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina.

Die Teilnehmenden werden selber zum „künstlerischen Ich“, sodass die Grenze zwischen Kunst und Realität verschwimmt, und die eigenen Handlungen, Erfahrungen und Verantwortung neu hinterfragt wird. Dabei entsteht eine Choreographie für einen performativen Spaziergang durch Erlangen, die eher Fragen aufwirft, als Antworten gibt.

  • 16:00-20:00
  • Power, Corruption & Lies: IOS *
  • Free Willy

Power, Corruption & Lies

Die IOS ist ein Ort der Verbesserung. Ein Ort für Veränderung. Ein Raum zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich. Ein Parcours zwischen neuen Technologien und Möglichkeiten im digitalen Zeitalter. Durch stetiges Sammeln und Analysieren von personenbezogenen Daten optimieren Sie Ihre Zukunft!

Unsere fünf Consultants begleiten Sie in einer innovativen Beratung durch die Erarbeitung Ihres ganzheitlichen Optimierungsprozesses. Unter dem Leitsatz der IOS von Dokumentieren – Analysieren – Optimieren entwickeln Sie mit unseren Consultants eine Strategie zur Steigerung Ihrer persönlichen Zufriedenheit.

Besuchen Sie uns und werden Sie Teil einer großen Veränderung! Beachten Sie auch unser Gastvortragsformat mit wechselnden ReferentInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst.
Wir freuen uns auf Sie!

  • 18:00
  • Sächsische Schweiz Kollektiv: Tiere! - Ein Stück über Tiere + Talk Arts
  • Pacellihaus, großer Saal

Sächsische Schweiz Kollektiv

Das Sächsische Schweiz Kollektiv um Saskia Rudat und Ivo Schneider bringt seit 2014 eigenwilliges und doch narratives Theater auf die Bühne, welches sich mit ästhetischer Bandbreite zwischen gesellschaftlicher Relevanz und irrwitzigem Humor bewegt. Auf die Debüt Inszenierung „Stellen Sie sich vor, wir wären in Bern.“ folgte mit „Tiere!“ das zweite abendfüllende Stück. Ihre nächste Produktion „das phänomenale System“ wird im Oktober 2017 im Maschinenhaus Essen premiert.

„Tiere!“ bietet Einblick in die Lebenswelten verschiedener Spezies. In Hand gefertigten Ganzkörperkostümen werden Geschichten gespielt, die 100%ig realen Begebenheiten frei nachempfunden sind.

  • 19:30
  • Ernestyna Orlowska & Tanja Turpeinen: Wishing Well + Talk Arts
  • Kunstmuseum

Ernestyna Orlowska & Tanja Turpeinen

Wishing Well ist eine Choreographie über die komischen Seiten der Melancholie und Justin Bieber's Philosophie: Folge deinen Träumen und lass dich von niemandem stoppen. Die dabei erschaffenen Charaktere erscheinen wie etwas zwischen einer Märchenfee und einer depressiven Schönheitschirurgin und lassen einen erfahren, wie die komische Seite der Melancholie aussehen könnte. Existiert das Konzept einer Melancholie, die zugleich komisch ist überhaupt? Sie erforschen Themen wie gesunde Ernährung, Freundschaft und die Möglichkeit eines realen Wunschbrunnens. Alle ihre Träume könnten von nun an in Erfüllung gehen, aber woher können sie wissen, was sie sich wünschen sollen?

Tanja und Ernestyna arbeiten mit einer fragmentierten Erzählweise. Sie verstehen Choreografie und Rhythmus als die tragenden Elemente der gesamten Aufführung und versuchen eine Balance zwischen Obskurität und Direktheit zu finden.

  • 20:00
  • Marlies Pahlenberg: Ufnaustraße + Talk Art *
  • Festivalkino

Marlies Pahlenberg

In ihren Foto- und Filmarbeiten hinterfragt die Künstlerin die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen und sucht die Menschen in besonderen, oft privaten Räumen auf, um sich für einen Moment in ihre Leben einzuschleusen und dort "mitzuspielen". Dabei ist die Künstlerin nicht nur auf der Suche nach einem tieferen Verstehen der benachbarten und gleichzeitig isoliert lebenden menschlichen Geschöpfe, sondern auch nach dem Unbekannten im Bekannten, dem Skurrilen im Normalen. Und so rückt sie das Nebensächliche in den Vordergrund und der Alltag wird zum Hauptdarsteller.

Für das Videoprojekt und soziale Experiment „Ufnaustraße" (22 min.) klingelte die Künstlerin in einer Berliner Straße an Haustüren und fragte, ob sie sich der Beschäftigung anschließen dürfe, der die Bewohner_innen gerade nachgingen. Das Experiment mündete in einen gemeinsamen Filmabend mit den Protagonisten, der auch Teil des Films wurde.

  • 20:00
  • Aplysia: „So oder So“: Ein Kneipenszenario *
  • Wort & Klang

Aplysia

Jeder kocht sein eigenes Süppchen, jeder mixt seinen eigenen Drink, jeder hat seine Sicht auf die Sache. Schräge Charaktere stolpern in eine Kneipe und landen schließlich an der Bar, wo sich episodenhaft ihre Geschichten auf der Theke ausbreiten. Zu jeder Geschichte der passende Drink und ein schönes Lied. Während der eine hier nur die neue Dating App „Tinder Go“ ausprobieren wollte und sein Date vorgibt, die Tochter eines umstrittenen EU-Staatsoberhauptes zu sein, will der andere Weltpolitik machen – und zwar da wo das Volk sitzt: Vor den Getränken. Mit Problemen, Gefühlen, verwirrt, berauscht. Die wenigen Überlebenden eines Schulbusunglücks (die Busverpasser) vegetieren an der Theke und philosophieren über Glück und Unglück und Unglück im Glück. Es kommt halt immer drauf an. Kann man so oder so sehen.

  • 21:00
  • Sächsische Schweiz Kollektiv: Tiere! - Ein Stück über Tiere
  • Pacellihaus, großer Saal

Sächsische Schweiz Kollektiv

Das Sächsische Schweiz Kollektiv um Saskia Rudat und Ivo Schneider bringt seit 2014 eigenwilliges und doch narratives Theater auf die Bühne, welches sich mit ästhetischer Bandbreite zwischen gesellschaftlicher Relevanz und irrwitzigem Humor bewegt. Auf die Debüt Inszenierung „Stellen Sie sich vor, wir wären in Bern.“ folgte mit „Tiere!“ das zweite abendfüllende Stück. Ihre nächste Produktion „das phänomenale System“ wird im Oktober 2017 im Maschinenhaus Essen premiert.

„Tiere!“ bietet Einblick in die Lebenswelten verschiedener Spezies. In Hand gefertigten Ganzkörperkostümen werden Geschichten gespielt, die 100%ig realen Begebenheiten frei nachempfunden sind.

  • 21:00
  • F. Baghaei, R. Miromayadi & M. Salamat: Wer sind Sie? Was machen Sie hier! + Talk Art
  • Kunstpalais Bürgersaal

F. Baghaei, R. Miromayadi & M. Salamat

Anfang Dezember wurden im Untergrund des Rathauses einige Ausländer entdeckt. Die örtlichen Behörden fühlen sich mit der Situation überfordert. Die drei Männer scheinen es sich gemütlich gemacht zu haben. Zeitweilig sind ungewohnte Gesänge und Musik zu hören, es soll sogar zu unchristlichen Handlungen gekommen sein. Aktuell wird spekuliert, dass sie im Erlanger Zentrum unterkommen. Alle Erlanger sind aufgefordert, sich ein eigenes Bild von der Situation zu schaffen.

Gemeinsam mit Ruzbeh Mirmoayadi und Mohammad Salamat befragt Faraz Baghaei die eigene Biographie, Geschichte, Werte, Glauben und persönlichen Rituale. Alle drei stammen aus dem Iran und sind in Deutschland aufgewachsen. Gemeinsam haben sie nur, dass sie besser Deutsch als Persisch sprechen. Und dass sie von den anderen für Türken gehalten werden.

  • 22:00
  • Alva Morgenstern: Aurora Digitalis
  • Kreuz + Quer

Alva Morgenstern

Eine Frau im "Lichtkleid" verliert allmählich ihre menschliche Identität. Wir werden Zeugen einer beeindruckenden Metamorphose. Vor unseren Augen entstehen Wesen einer nie gesehenen Spezies, die an Insekten erinnern, sich entpuppen und ihre Flügel entfalten. Der Höhepunkt der Performance ist der ungewöhnliche Einsatz von Body Extensions.

Aurora Digitalis ist Teil von Alva Morgenstern’s Illuminated Kinespheres Performance Serie, welche an der Schnittelle von Tanzperformance und digitalen Bildern existiert. Dabei wird der Körper und dessen Kinesphere als Projektionsfläche verwendet und eine symbiotische Beziehung zwischen Körper, Bewegung und Videoprojektionen hergestellt. Dadurch entsteht ein hybrider Körper, der ständig neu geformt, abstrahiert oder fragmentiert wird.

Gezeigt werden die letzten beiden Episoden in Spielfilmlänge.

Samstag

  • 12:00
  • Bisu Ro: Von Irgendwo zum Grünen zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina
  • Öffentlicher Raum

Bisu Ro

Wir machen euch ein Angebot: Von Irgendwo geht es los. Augen auf. Spielen. Riskieren. Berühren. Beobachten. Suchen. Entdecken. Folgen. Einlassen. Überraschen. Entscheiden. Fordern. Augen zu. Im Grünen. Zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina.

Die Teilnehmenden werden selber zum „künstlerischen Ich“, sodass die Grenze zwischen Kunst und Realität verschwimmt, und die eigenen Handlungen, Erfahrungen und Verantwortung neu hinterfragt wird. Dabei entsteht eine Choreographie für einen performativen Spaziergang durch Erlangen, die eher Fragen aufwirft, als Antworten gibt.

  • 15:00
  • Bisu Ro: Von Irgendwo zum Grünen zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina
  • Öffentlicher Raum

Bisu Ro

Wir machen euch ein Angebot: Von Irgendwo geht es los. Augen auf. Spielen. Riskieren. Berühren. Beobachten. Suchen. Entdecken. Folgen. Einlassen. Überraschen. Entscheiden. Fordern. Augen zu. Im Grünen. Zwischen Martin, Aitana, Tino, Christer und Martina.

Die Teilnehmenden werden selber zum „künstlerischen Ich“, sodass die Grenze zwischen Kunst und Realität verschwimmt, und die eigenen Handlungen, Erfahrungen und Verantwortung neu hinterfragt wird. Dabei entsteht eine Choreographie für einen performativen Spaziergang durch Erlangen, die eher Fragen aufwirft, als Antworten gibt.

  • 15:00-19:00
  • Power, Corruption & Lies: IOS *
  • Free Willy

Power, Corruption & Lies

Die IOS ist ein Ort der Verbesserung. Ein Ort für Veränderung. Ein Raum zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich. Ein Parcours zwischen neuen Technologien und Möglichkeiten im digitalen Zeitalter. Durch stetiges Sammeln und Analysieren von personenbezogenen Daten optimieren Sie Ihre Zukunft!

Unsere fünf Consultants begleiten Sie in einer innovativen Beratung durch die Erarbeitung Ihres ganzheitlichen Optimierungsprozesses. Unter dem Leitsatz der IOS von Dokumentieren – Analysieren – Optimieren entwickeln Sie mit unseren Consultants eine Strategie zur Steigerung Ihrer persönlichen Zufriedenheit.

Besuchen Sie uns und werden Sie Teil einer großen Veränderung! Beachten Sie auch unser Gastvortragsformat mit wechselnden ReferentInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst.
Wir freuen uns auf Sie!

  • 18:00
  • F. Baghaei, R. Miromayadi & M. Salamat: Wer sind Sie? Was machen Sie hier!
  • Kunstpalais Bürgersaal

F. Baghaei, R. Miromayadi & M. Salamat

Anfang Dezember wurden im Untergrund des Rathauses einige Ausländer entdeckt. Die örtlichen Behörden fühlen sich mit der Situation überfordert. Die drei Männer scheinen es sich gemütlich gemacht zu haben. Zeitweilig sind ungewohnte Gesänge und Musik zu hören, es soll sogar zu unchristlichen Handlungen gekommen sein. Aktuell wird spekuliert, dass sie im Erlanger Zentrum unterkommen. Alle Erlanger sind aufgefordert, sich ein eigenes Bild von der Situation zu schaffen.

Gemeinsam mit Ruzbeh Mirmoayadi und Mohammad Salamat befragt Faraz Baghaei die eigene Biographie, Geschichte, Werte, Glauben und persönlichen Rituale. Alle drei stammen aus dem Iran und sind in Deutschland aufgewachsen. Gemeinsam haben sie nur, dass sie besser Deutsch als Persisch sprechen. Und dass sie von den anderen für Türken gehalten werden.

  • 19:00
  • Marlies Pahlenberg: Ufnaustraße *
  • Festivalkino

Marlies Pahlenberg

In ihren Foto- und Filmarbeiten hinterfragt die Künstlerin die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen und sucht die Menschen in besonderen, oft privaten Räumen auf, um sich für einen Moment in ihre Leben einzuschleusen und dort "mitzuspielen". Dabei ist die Künstlerin nicht nur auf der Suche nach einem tieferen Verstehen der benachbarten und gleichzeitig isoliert lebenden menschlichen Geschöpfe, sondern auch nach dem Unbekannten im Bekannten, dem Skurrilen im Normalen. Und so rückt sie das Nebensächliche in den Vordergrund und der Alltag wird zum Hauptdarsteller.

Für das Videoprojekt und soziale Experiment „Ufnaustraße" (22 min.) klingelte die Künstlerin in einer Berliner Straße an Haustüren und fragte, ob sie sich der Beschäftigung anschließen dürfe, der die Bewohner_innen gerade nachgingen. Das Experiment mündete in einen gemeinsamen Filmabend mit den Protagonisten, der auch Teil des Films wurde.

  • 19:30
  • Frauen und Fiktion: LUST + Talk Art
  • Experimentiertheater

Frauen und Fiktion

Frauen und Fiktion überschreiten Schamgrenzen, brechen mit Tabus und geben der alltäglichen Lust eine Bühne. Ob dark dirty talk, eine Sammlung der Sexuellen Identitäten, Perlen perverser Sexphantasien - sie umarmen die Stereotypen und erweitern gemeinsam mit ihnen die erogenen Zonen. Von Foucault bis Tinder machen sie mehr als einen intellektuellen Striptease und füllen dabei euer Bildarchiv mit verqueerten Bildern der Lust.

Ein Gespräch. Ein Tanz. Eine Einladung auf den spannenden Spielplatz der weiblichen Lust.

  • 20:30
  • Marlies Pahlenberg: Ufnaustraße *
  • Festivalkino

Marlies Pahlenberg

In ihren Foto- und Filmarbeiten hinterfragt die Künstlerin die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen und sucht die Menschen in besonderen, oft privaten Räumen auf, um sich für einen Moment in ihre Leben einzuschleusen und dort "mitzuspielen". Dabei ist die Künstlerin nicht nur auf der Suche nach einem tieferen Verstehen der benachbarten und gleichzeitig isoliert lebenden menschlichen Geschöpfe, sondern auch nach dem Unbekannten im Bekannten, dem Skurrilen im Normalen. Und so rückt sie das Nebensächliche in den Vordergrund und der Alltag wird zum Hauptdarsteller.

Für das Videoprojekt und soziale Experiment „Ufnaustraße" (22 min.) klingelte die Künstlerin in einer Berliner Straße an Haustüren und fragte, ob sie sich der Beschäftigung anschließen dürfe, der die Bewohner_innen gerade nachgingen. Das Experiment mündete in einen gemeinsamen Filmabend mit den Protagonisten, der auch Teil des Films wurde.

  • 21:00
  • Generation Z: Palmen
  • Festivalkino

Generation Z

PALMEN ist die erste Anti-Soap von Generation Z. In 8 Episoden à 40 Minuten. Sehr sehr frei nach Schillers DIE RÄUBER. Früher führten alle Wege noch nach Rom, jetzt führen sie nur noch ins Ich. Dass Selbstverwirklichung eine Lüge ist, dass sie uns zu Sklaven und Tyrannen macht, das weiß jedes Kind. Doch was sollen jetzt die Kinder tun? Wie kommen sie da wieder raus? Jeder kennt die Geschichte der beiden Brüder Moor, die so Unterschiedliches wollen, doch letztlich zu nichts anderem als zum Bösen fähig sind. Wir erzählen sie anders. In unserer Serie PALMEN bringen wir Filmmaterial mit einer radikalen Theaterästhetik zusammen. Film und Theater müssen sich verändern. Es sind nicht alle Schlachten geschlagen, nicht alle Rätsel gelöst, es gibt kein Ende der Geschichte.

Gezeigt werden die letzten beiden Episoden in Spielfilmlänge.

  • 22:00
  • Final Night Party: Prism is a Dancer: Mit Ārā und DJ Vahid Nabi *
  • Karaokebar Papagei

Prism is a Dancer

Die Dunkelheit ist verschwunden. Bunte Lichter tanzen durch den Raum, lassen neue Dinge zum Vorschein kommen und verhelfen zu neuen Perspektiven.

The darkness has liftet, and dancing colorful lights transfigure our surrounding and encourageoue a change of perspective – Prism is a dancer. “[…] Lift your hands and voices - Free your mind and join us …”

… bei der Final-Night-Party am 24. Juni 2017 um 22 Uhr im Papagei (Lazarettstraße 8, Erlangen). Die Preisverleihung beginnt gegen 24 Uhr. Funkelnd, leuchtend und kunterbunt möchten wir uns mit Euch von dem diesjährigen Festival verabschieden, die Lichter und Perspektiven aber verstreuen und weitertragen.

Sonntag: Workshops

  • 10:30-16:00
  • Immersion Interaction Incognito: Digital Cortex (Power Corruption & Lies) *
  • Pacellihaus, kleiner Raum

Workshop: Digital Cortex

In unserem Workshop möchten wir uns mit euch zusammen interaktiven, immersiven und inkognito-Theaterformen praktisch nähern. Unser Ausgangs- und Orientierungspunkt wird dabei ein fiktives Forschungsprojekt Digital Cortex sein, das wir als Promoter*Innen den Erlanger Bürger*Innen nahebringen werden.

Im Anschluss an den praktischen Teil des Workshops können wir uns dann im Rahmen der offenen Diskussion über unsere Gedanken zu und Erfahrungen mit interaktivem, immersivem und inkognito-Theater austauschen.

Der praktische Teil des Workshops ist begrenzt auf 10 Teilnehmer*Innen und dauert ca. 100min. Eine Voranmeldung im Festivalzentrum ist erforderlich. Bei der anschließenden offenen Diskussion um 13 Uhr ist jede*r willkommen, auch wenn nicht am Workshop teingenommen wurde.

  • 11:00-13:00
  • KörperKräfte (Bisu Ro) *
  • Pacellihaus, großer Saal

Workshop: KörperKräfte

Anhand von verschiedenen Tanz- und Körperpraktiken möchten wir einen Raum eröffnen, in dem unsere Körper sowohl auf physischer als auch auf seelischer Ebene in unterschiedlichen Kräften und Qualitäten wahrgenommen und erforscht werden können. Dabei spielen wir auch mit unterschiedlichen Formen der Berührung sowohl zu uns selbst als auch miteinander. Komme in bequemen Klamotten.

  • 13:30-15:30
  • Gesangsworkshop (Nwabisa Plaatjie) *
  • Pacellihaus, großer Saal

Gesangsworkshop

Mach bei unserem Gesangsworkshop mit und lerne die Songs aus „23 Years, a Month and 7 Days“, die von der Jugend Südafrikas genutzt wurden, um die Studenten zu einer Revolution zu bewegen. Die Songs sind sehr leicht zu lernen. Beim Schreiben wurde darauf Rücksicht genommen, dass es elf Landessprachen gibt und man alle in politischen Bewegungen findet. Erlebt eine südafrikanische Revolution!

  • 13:30-15:30
  • Daumen runter (E. Orlowska & T. Turpeinen) *
  • Pacellihaus, Keller

Workshop: Daumen Runter

In diesem Workshop fordern wir dich heraus, mit deinen Anti-Likes und deiner Abscheu zu arbeiten. Wir möchten, dass du dich den Themen und Motiven stellst, mit denen du normalerweise nicht arbeiten möchtest und genau dies tust: Arbeite mit dem, was du sonst nicht auf der Bühne sehen möchtest und mache es interessant! Damit beginnend, gestaltest du kurze Solos, bekommst Feedback und wiederholst das Ganze. Wir ermutigen dich, mit fragmentarischen Erzählungen, Bewegung und starken visuellen Bildern zu arbeiten.